Wer ich bin

Beginnen wir am Anfang: Geboren wurde ich im Jahr 1968 in Bielefeld. Nach einem mehr oder weniger erfolgreichen Schulbesuch studierte ich Sozialpädagogik an der Fachhochschule Bielefeld. Ich lernte zu dieser Zeit nebenher Italienisch und verbrachte daraufhin in logischer Konsequenz einige Monate in Italien. Dann änderte sich mein beruflicher Weg aus einem Nebenjob heraus, den ich während des Studiums annahm – wie das Leben eben manchmal so spielt. Als Vertriebsassistentin für ein in Venedig ansässiges Unternehmen für Wohntextilien startend, führte mich nun mein Weg über den Export (natürlich Italien, aber auch die Schweiz, Österreich und  Russland), die Vertriebs- und Marketingassistenz in einem US-amerikanischen Unternehmen bis hin zur Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsführung in zwei verschiedenen Bielefelder Unternehmen. 

 

Die Geburtsstunde meiner Arbeit mit Worten und immer wieder neuen Ideen ist gewissermaßen gleichzusetzen mit der meines mittlerweile jugendlichen Sohnes. War es mir nach der Geburt meiner Tochter noch möglich, ohne Probleme wieder in den Beruf einzusteigen, so gelang mir dies mit der Geburt meines zweiten Kindes nicht mehr. Also musste ich mir selbst etwas überlegen. Da ich schon immer eine Leseratte war und auch das Ausdenken stets neuer Geschichten von jeher geliebt habe, entschied ich mich nun erneut, meinem Leben eine entscheidende Wendung zu geben. Ich begann Kurzgeschichten und True Stories zu schreiben, die zu meiner eigenen Verwunderung ausnahmslos gekauft wurden (doch: eine Ausnahme gab es, weil ich beim Schreiben einer Geschichte nicht beachtet habe, dass zu große elterliche Ängste mit den Erzählungen nicht geschürt werden dürfen – die entsprechende Story „durfte“ ich also behalten). Schnell erweiterte ich mein Portfolio und erstellte fortan mit viel Spaß neben den verschiedenen Auftragstexten auch touristische Texte  – denn das Reisen ist ebenfalls eine große Leidenschaft von mir.

 

Parallel wagte ich mich an mein Herzensprojekt, einen Roman. Dieser Roman beinhaltet vermutlich sämtliche Anfängerfehler, die man als ambitionierter „Jung“-Autor so machen kann. Allerdings stehe ich zu einigen Punkten, die man vielleicht kritisieren mag, nach wie vor, wie beispielsweise den zahlreichen Perspektivwechseln. Davon abgesehen aber ist dieses Buch gewachsen und hat sich verändert. Als Entwicklungsroman gestartet, wurde es im Endeffekt zu einem Thriller. Zwei Figuren, mit denen ich anfangs nicht gerechnet habe, sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen: Sara und Kilian Körner, ein Geschwisterpaar. Während ich mich unter Tränen (das ist tatsächlich wahr) aus den (dem Leser von „Tödliche Schwäche“) bekannten Gründen von Sara leider verabschieden musste, wird Kilian Körner auch in einem späteren Projekt seinen festen Platz haben. Allerdings muss er warten, denn aktuell schreibe ich an einer Auswanderer-Geschichte, die im Jahr 1896 beginnt. Doch damit bin ich schon bei meinem neuen Buch, über das Ihr ein wenig unter „aktuelles Projekt“ erfahren könnt.